Mehr Informationen über unsere Arbeit

Haus & Grund für Ecuador e.V. wurde 2002 aufgrund einer Initiative von Dr. Walter Hitschler (Zweibrücken) gegründet, damals Vorsitzender von Haus & Grund Rheinland-Pfalz. Der Landesverband und mehrere Ortsvereine der Interessenvertretung der privaten Eigentümer und Vermieter gehörten zu den Gründungsmitgliedern. In dem vom Landesverband herausgegebenen Monatsmagazin erhält der Förderverein regelmäßig Gelegenheit, über seine Arbeit zu informieren.

Großzügige Spende ermöglicht das 19. Haus

Der Mäzen möchte anonym bleiben: Einem großzügigen Menschenfreund ist es zu verdanken, dass es der Förderverein Haus & Grund für Ecuador e.V. erneut geschafft hat, einer bedürftigen Familie in Quito / Ecuador zu einem Dach über dem Kopf zu verhelfen. Es ist das 19. Haus in 22 Jahren.

Familie vor Haus Nr. 19
Konnte dank der großzügigen Spende eines Mäzens überraschend schnell gebaut werden: das 19. Haus des Fördervereins Haus & Grund für Ecuador in Quito.
Fotos: Haus & Grund für Ecuador

Wie andere Länder in Lateinamerika leidet auch Ecuador seit einiger Zeit unter einem galoppierenden Preisverfall. Als der Förderverein des Haus & Grund Landesverbands Rheinland-Pfalz vor 22 Jahren sein Projekt der „menschlichen Heimstatt“ für arme Familien in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito ins Leben rief, kostete ein bescheidenes Häuschen inklusive Grundstück dort gerade einmal 8.000 Euro. So konnte zunächst jedes Jahr ein weiteres Haus an Bedürftige übergeben werden. Mittlerweile allerdings haben sich die Kosten nahezu vervierfacht. Auch wenn hierzulande die Spenden und Beiträge noch immer reichlich fließen, ist es nicht mehr möglich, im Jahrestakt ein neues Zuhause in Quito zu finanzieren.

Dass dies kürzlich gleichwohl erneut gelang, ist dem gönnerhaften Einsatz eines Haus & Grund Mitglieds aus dem Westerwald zu verdanken. „Seine im Interesse der Menschlichkeit geleistete Großspende verdient unseren vollen Respekt“, erklärt Manfred Leyendecker, Vorsitzender von Haus & Grund für Ecuador. Der Speder habe mehrere Jahre lang in Ecuador gelebt und könne die dortigen Verhältnisse aus eigener Erfahrung bestens beurteilen. Ihn schmerze zudem, dass sich Ecuador leider von einem Naturparadies zu einem Krisenstaat entwickelt habe. Leyendecker: „Gerade für die arme Bevölkerung bedeutet der brutale Drogenkrieg viel Leid und Unheil.“

Familie im Haus
Riesige Freude über einen Ort der Zuflucht: die überglückliche Familie Mayo mit drei der vier Kinder in ihrem neuen Heim.

Die gute Tat kam in Quito der Familie Mayo zugute. Für die Eltern und ihre vier Kinder wurde ein Lebenstraum wahr und das englische Sprichwort „my home is my castle“ zur rettenden Gewissheit. Mit dem eigenen Haus verfügt die Familie nun über einen Ort der Zuflucht, einen sicheren Hort in unruhigen Zeiten. Garantin für die Verwirklichung war erneut Carmen Vaca, früher Mitarbeiterin des Erzbistums und langjährige Gewährfrau des Fördervereins. Manfred Leyendecker: „Mit ihrem selbstlosen karitativen Einsatz im Dienst der Nächsten hat sie sich wie schon so oft in bewunderns- und dankenswerter Weise verdient gemacht.“

Das Engagement des Fördervereins in Ecuador ist eine Erfolgsgeschichte. Nach mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet der Verein derzeit auf, was aus den Familien geworden ist, die die ersten Häuser bezogen haben. Wie haben sich diese Familien entwickelt? Wie hat das Immobilieneigentum ihre wirtschaftliche Situation verändert? Wohnen in den Häusern inzwischen die (Enkel-)Kinder der Erstbezieher oder andere bedürftige Familien? Nicht zu vergessen: Wie ist die Weitergabe der Häuser geregelt, wenn die ursprünglichen Eigentümer wegziehen (müssen) oder gar versterben? Über alle diese Fragen wird der Verein demnächst in einem gesonderten Artikel berichten.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe März 2024, Seite 34

Das 18. Haus für eine bedürftige Familie ist erstmals eine Gebraucht-Immobilie

Bauen wird immer teurer und immer schwieriger: Das ist in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito nicht viel anders als hier bei uns in Deutschland. Das 18. Objekt von Haus & Grund für Ecuador e.V. ist deshalb erstmals kein Neubau, sondern ein Bestandsgebäude. Grundlegend renoviert, stellt es der Förderverein einer bedürftigen Familie zur Verfügung.

Mit Unterstützung aus Deutschland endlich mit fester Bleibe: Familie Ruales vor ihrem neuen Zuhause im Stadtteil Florina. Fotos: Haus & Grund Ecuador

Familie Ruales hat in diesen Tagen allen Grund zur Freude: Vater, Mutter und fünf Kinder beziehen ihr neues Haus in Florina, einem der ärmeren Stadtteile im Süden von Quito. Dass sie eine stabile und fertig ausgebaute „Casa“ ihr Eigen nennen können, ist der Glücksfall ihres Lebens: Die Familie wurde über das Erzbistum Quito ausgewählt, um das 18. Objekt zu übernehmen, das Haus & Grund für Ecuador e.V. vor Ort für mittellose Menschen zur Verfügung stellt. Wie die Eigentümer der bisherigen Häuser, wird Familie Ruales dabei auf ihrem Weg in ein neues Leben von Carmen Vaca begleitet und beraten. Die frühere Mitarbeiterin des Erzbistums kümmert sich auch in ihrem Ruhestand noch tatkräftig um Bedürftige.

„Es geht leider stockender als früher voran“, bedauert Manfred Leyendecker, Vorsitzender von Haus & Grund für Ecuador e.V. Früher war es dem Förderverein von Haus & Grund Rheinland-Pfalz mit organisatorischer Unterstützung des Erzbistums gelungen, durch die in Deutschland gesammelten Spendengelder im Jahrestakt ein neues Haus in Quito zu bauen. Corona sorgte 2020/21 für eine Zwangspause. Schon beim Ende 2022 übergebenen Haus 17 bereiteten die rapide steigenden Grundstücks- und Baukosten Schwierigkeiten – ein Problem, das sich zuletzt noch weiter verschärfte.

Mit dem aktuellen Objekt beschritt der Verein deshalb erstmals einen alternativen Weg: Er erwarb eine Bestandsimmobilie und ließ diese grundlegend renovieren, um Haus 18 auf denselben Standard zu bringen wie die bisherigen Neubauten. Bevor allerdings die Handwerker loslegen konnten, war erst einmal Geduld gefragt. Denn das ins Auge gefasste Gebäude gehörte einer Erbengemeinschaft – und die Nachlass-Auseinandersetzung erwies sich als ähnlich kompliziert wie das häufig bei uns in Deutschland der Fall ist.

Haus & Grund für Ecuador e.V. engagiert sich seit 2002 für bedürftige und notleidende Menschen am anderen Ende der Welt. Unter dem Motto „menschliche Heimstatt“ verhilft der Verein mittellosen Obdachlosen zu einem menschenwürdigen Zuhause, leistet also sachbezogene Entwicklungshilfe für ein elementares Grundbedürfnis der Ärmsten der Armen.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe Juli 2023, Seite 32


Haus & Grund für Ecuador übergab 17. Haus:
Wieder ein Schritt zur persönlichen Freiheit

Es gab Anlass zum Feiern bei Haus & Grund für Ecuador: Kürzlich konnte in Quito erneut ein Haus an eine bedürftige Familie übergeben werden. Der Vereinsvorsitzende Manfred Leyendecker: „Ein Schritt zur persönlichen Freiheit für Familie Alameida“.

Dank an die Spenderinnen und Spender im fernen Alemania: Familie Alameida feierte den Einzug in ihr neues Haus mit Freunden und Bekannten.
Foto: Haus & Grund für Ecuador e.V.

Der Förderverein „Haus & Grund für Ecuador e.V.“ hat sich vor 20 Jahren der Aufgabe verschrieben, für die bedürftige und notleidende Bevölkerung in Ecuador den Grundstückserwerb und Hausbau ideell und finanziell zu unterstützen und zu fördern. Für ein elementares Grundbedürfnis der Ärmsten der Armen soll ein Stück sachbezogene Entwicklungshilfe geleistet werden. Unter dem Motto „menschliche Heimstatt“ soll den mittellosen Obdachlosen zu einem menschenwürdigen Zuhause verholfen werden.
Doch sollte diese Wohltätigkeit nicht der einzige Zweck sein. Von Anfang an galt es auch, das Credo des Landesverbandes zu verdeutlichen, dass Eigentum und Freiheit aus denselben geistigen Wurzeln wachsen. Eigentum und Freiheit sind universelle Menschenrechte und daher nicht an Landesgrenzen gebunden.

Erfreulicherweise konnte der Förderverein seiner Aufgabe schon zum 17. Mal gerecht werden. Denn kürzlich ist in Quito / Ecuador das entsprechende Haus bezugsfertig geworden und wurde der begünstigten Familie zur Nutzung übergeben. Patricia Alameida, eine alleinerziehende Mutter von vier Kindern, wurde als Eigentümerin im Grundbuch eingetragen. Von der Obdachlosigkeit zur gepflegten Unterkunft – das private Eigentum ist für sie nicht nur das Sinnbild von Heimstatt, sondern vielmehr von Heimat.

Von der Obdachlosigkeit zur gepflegten Unterkunft: Familie Alameida im neues Heim.
Foto: Haus & Grund für Ecuador e.V.

Es versteht sich von selbst, dass es solch ein einmaliges Ereignis mit Freunden und Bekannten groß zu feiern galt. Auch der Bischof von Quito ließ sich durch eine Mitarbeiterin vertreten. Mit besonderem Dank dachten alle an die noblen Spender/innen im fernen Alemania. Als Zeichen der herzlichen Verbundenheit diente das Transparent des Fördervereins auf Spanisch.
Schon ist das 18. Haus im Visier. Der Förderverein bittet auch weiterhin um Spenden, ganz gleich in welcher Höhe. Jeder Euro zählt!

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe September 2022

 


Das 17. Haus ist im Bau: Förderverein kann weiterer armen Familie ein Zuhause schaffen

Gute Nachrichten von Haus & Grund für Ecuador: Der Förderverein hat im Dezember mit dem Bau seines 17. Hauses in Quito begonnen. Bei einem Besuch vor Ort lernte der Vereinsvorsitzende Manfred Leyendecker auch die künftigen Bewohner kennen, eine alleinerziehende Mutter mit vier Kindern.

Corona hatte das jüngste Projekt des Fördervereins Haus & Grund für Ecuador e.V. zugunsten der Ärmsten der Armen „auf der anderen Seite der Welt“ vorübergehend ins Stocken gebracht. Denn die weltweite Pandemie führte auch in dem lateinamerikanischen Land am Pazifik zu weitreichenden Lähmungserscheinungen. Gerade für die vielen mittellosen Menschen dort ist die derzeitige Lage mit schweren Drangsalen verbunden. Aber mittlerweile gibt es eine günstige Perspektive, dass es alsbald weitergehen wird. Der Vorsitzende des Fördervereins, Manfred Leyendecker, war unlängst (auf eigene Kosten) selbst vor Ort, um sich ein Bild von den Umständen zu machen. Er brachte gute Nachrichten mit zurück nach Mainz.

Zunächst konnte der Gast aus Deutschland zu seiner Freude feststellen, dass sich die bisher geförderten 16 Häuser sämtlich in einem guten Erhaltungszustand befinden. Leyendecker: „Die begünstigten Menschen sind nach wie vor dankbar und ergriffen, dass ihnen aus dem fernen Alemania eine so große Lebenshilfe zuteil wurde. Dementsprechend behutsam gehen sie mit ihrem Zuhause um. Im Unterbewusstsein pflegen alle die angelsächsische Tradition, die sich auch in Ecuador eingebürgert hat: My home is my castle – und wenn es noch so bescheiden ist.“

Mutter Patricia Alameida mit ihren vier Kindern Andres, Susanna, Dolores und Alfonso
Sie werden das 17. Haus bewohnen, das der Verein Haus & Grund für Ecuador derzeit in Quito baut (v.l.n.r.): Mutter Patricia Alameida mit ihren vier Kindern Andres, Susanna, Dolores und Alfonso. Foto: Haus & Grund für Ecuador e.V.

Die vom Förderverein finanzierten kleinen Wohnhäuser sind relativ einfach, aber dennoch solide aus Beton-Fertigbauteilen gebaut. Sie bestehen aus drei Zimmern, Küche und Bad und verfügen über Strom-, Wasser- sowie Abwasseranschluss. Eine Heizung ist trotz der extremen Höhe von 2.850 Metern nicht notwendig, weil die 2,5 Millionen Einwohner zählende Metropole Quito nur rund 20 Kilometer südlich des Äquators gelegen ist. Leyendecker augenzwinkernd: „Allerdings können die Häuser nicht mit den strengen deutschen Energieeinsparvorschriften konkurrieren …“.

Dank der fortgesetzt wohltätigen Unterstützung der spendierfreudigen Mitglieder hat der Verein seit einiger Zeit das notwendige Budget für ein 17. Haus beisammen. Auch ein Grundstück wurde gefunden: Es liegt in einem neu erschlossenen Baugebiet am Rand von Quito. Allerdings verzögerten die coronabedingten Einschränkungen den Baustart. Im Dezember allerdings war es so weit und die Grundierungsarbeiten begannen. Wann genau das Haus bezogen können wird, ist auch vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig.

Carmen Vaca und Manfred Leyendecker
Arbeiten eng zusammen: Carmen Vaca, Finanzdezernentin des Erzbischofs von Quito, und Manfred Leyendecker, Vorsitzender des Fördervereins Haus & Grund für Ecuador. Foto: Haus & Grund für Ecuador e.V.

Mit dem Bau kann einer weiteren notleidenden Familie zu einem sicheren und menschenwürdigen Hort verholfen werden. Der (Spanisch sprechende) Vereinsvorsitzende hatte einen Vormittag lang Gelegenheit, die vom Erzbistum Quito bereits ausgewählte Familie persönlich kennenzulernen. Einziehen wird die alleinerziehende Mutter Patricia Alameida (40) mit ihren vier Kindern Susanna (19), Dolores (17), Alfonso (16) und Andres (11). Das Einkommen der Familie liegt weit unterhalb der Armutsgrenze. „Die Emotionen auf ihrer Seite waren überwältigend“, berichtet Manfred Leyendecker. Gerade in solchen Momenten werde besonders deutlich, dass sich der Förderverein einem guten Werk verschrieben hat. Es gebe in der Tat Spender, die sich vom Christuswort in Matthäus 25, Vers 40 leiten ließen: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Das Treffen mit Familie Alameida fand gemeinsam mit Carmen Vaca statt, der Finanzdezernentin des Bischofs. Leyendecker: „Ohne ihr begeisterndes Engagement wäre das gesamte Projekt von Anfang an überhaupt nicht möglich gewesen. Sie ist die höchst vertrauenswürdige Gewährsfrau, die mit Bravour dafür gesorgt hat, dass bis dato 16 vielköpfige Familien eine neue Heimstatt gefunden haben. Mit ihrem selbstlosen Einsatz wird im Verlauf des Jahres auch das neue Haus fertiggestellt werden können. Sie verdient unseren allerherzlichsten Dank und unsere vorzügliche Anerkennung.“ Die Kooperation ist deshalb so hervorragend, weil sie und den Vereinsvorsitzenden eine jahrelange innige Bekanntschaft verbindet.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe Februar 2022, Seite 30


Würdiger Empfang für Ecuadors Botschafter:
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Lahnstein

Eintrag des Botschafters ins Goldene Buch der Stadt. Foto: Martin H. Müller

Wie seine Vorgänger hat auch Ecuadors aktueller Botschafter in Deutschland einen hervorragenden Draht zu Haus & Grund Rheinland-Pfalz. Darum war Manuel Antonio Mejia Dalmau, Ehrenmitglied des Beirats von „Haus & Grund für Ecuador“, nun auch zu Gast beim Verbandstag in Lahnstein. Die Stadt bereitete dem hohen Besucher bei diesem Anlass einen würdigen Empfang. Im Beisein von (v.l.) Rudi Keßler (Vorsitzender Haus & Grund Rhein-Lahn), dem Landesverbandsvorsitzenden Manfred Leyendecker und Lahnsteins Beigeordneten Sebastian Seifert trug sich der Botschafter ins Goldene Buch der Stadt ein.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe August 2019, Seite 5


Ein menschenwürdiges Zuhause für eine alleinerziehende Mutter und ihre Kinder

Dank der großzügigen Spenden der Mitglieder von Haus & Grund Frankenthal hat nun eine arme Familie in Quito, der Hauptstadt von Ecuador, ein neues Zuhause. Das „Casa Frankenthal – Alemania“ ist das 16. Haus, welches Haus & Grund für Ecuador errichten konnte.

Der Bau der Casa Frankenthal in Quito. Foto: Haus & Grund Ecuador

Der berühmte Universalgelehrte Alexander von Humboldt hat sich vor über 210 Jahren im Zuge seiner mehrjährigen Expeditionsreise durch Südamerika auch neun Monate lang in Ecuador aufgehalten. Während dieser Weltgeist in Deutschland vor allem als Naturforscher gerühmt wird, feiert ihn Lateinamerika vornehmlich als großen Menschenfreund. Nach seinem Credo „sind alle Menschen gleichmäßig zur Freiheit bestimmt“.

In exakt diesem Sinn handelt auch der Förderverein, wenn er den Ärmsten der Armen in Ecuador zu einem Dach über dem Kopf verhilft. Das 16. Förderhaus konnte in Rekordzeit errichtet werden. Dieser Tage ist es der bettelarmen Familie von Marta Claudina Vargas zu Eigentum übertragen worden.

Die Behausung von Familie Vargas vor dem Umzug in das neue Haus. Foto: Haus & Grund Ecuador

Gesponsort haben es zum großen Teil die Mitglieder von Haus & Grund Frankenthal e.V. Ursprünglich wollten sie dem vormaligen Vorsitzenden Rechtsanwalt Norbert Mohn zum Abschied ein Geschenk für sein verdienstvolles 40-jähriges Engagement verehren. Doch er hat in seiner selbstlosen Art darum gebeten, die Gelder lieber dem Förderverein zukommen zu lassen. Die zahlreichen Spenden im Zeichen der Menschlichkeit haben die stolze Summe von 7.000 Euro erbracht. Der Landesverband Haus & Grund Rheinland-Pfalz e.V. hat daraufhin beschlossen, das Haus „Casa Frankenthal – Alemania“ zu benennen, um damit die großzügige und wohltätige Frankenthaler Hilfsaktion besonders zu würdigen.

Neues Zuhause: Marta Claudina Vargas (mit Kind auf dem Arm) konnte nun mit ihrer Familie das neue „Casa Frankenthal – Alemania“ beziehen und ihr altes „Haus“ (kl. Foto Mitte) endgültig verlassen. Foto: Haus & Grund Ecuador

Marta Claudina Vargas (mit Kind auf dem Arm) konnte nun mit ihrer Familie das neue „Casa Frankenthal – Alemania“ beziehen und ihr altes „Haus“ (kl. Foto Mitte) endgültig verlassen. Die begünstigte 45-jährige Mutter hat vier Kinder von zwei Männern, mit denen sie zeitweise liiert war. Für die Erziehung der Kinder ist sie alleine zuständig, weil sich die Väter um nichts kümmern. Als Tagelöhnerin mit dürftiger Bezahlung muss sie in verschiedenen Haushalten für den kargen Unterhalt für sich und ihre Kinder sorgen. Einzig und allein die kirchliche Stiftung Tierra Nueva (Neue Welt) hat sich bislang ihrer angenommen – bis nun der Förderverein sie aus ihrer Not erretten und mit einer menschenwürdigen Heimstatt versorgen konnte. Vormals hauste die Familie in einer verfallenen Hütte am Stadtrand der Hauptstadt Quito unter widrigsten Verhältnissen. Der Bischof von Quito höchstselbst hat verfügt, dass die Familie das neue Förderhaus bekommen soll.

Der neue Botschafter der Republik Ecuador in Berlin, Manuel Mejia Dalmau, ist von der Vereinsarbeit sehr angetan. Foto: Haus & Grund Ecuador

Der neue Botschafter der Republik Ecuador in Berlin, Manuel Mejia Dalmau, ist von dem Projekt sehr angetan. Im Namen seines Landes hat er dem Förderverein neulich den besten Dank für dessen Einsatz ausgesprochen. Bei einem kürzlichen Treffen mit Manfred Leyendecker, der in Personalunion Vorsitzender sowohl des Landesverbandes als auch des Fördervereins ist, hat er jedwede Hilfe und Unterstützung für den erfolgreichen Fortgang des Projekts zugesagt. Im Rahmen des nächstjährigen Verbandstags will er seinen Dank nochmals in aller Öffentlichkeit bekräftigen.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe Dezember 2018, Seite 10


Neues von Haus & Grund Ecuador: Jetzt schon 15 Häuser für arme Familien bereitgestellt

Kleines Jubiläum am anderen Ende der Welt: In Quito/Ecuador konnte dank der Spenden unserer Leser nun schon das 15. Haus an eine besonders bedürftige Familie übergeben werden. Wir sprachen mit Manfred Leyendecker, in Personalunion sowohl Vorsitzender des Landesverbandes Haus & Grund Rheinland-Pfalz als auch des Fördervereins Haus & Grund für Ecuador e.V.

Herr Leyendecker, wie ist es überhaupt zu dem Engagement in Ecuador gekommen?
Manfred Leyendecker: Eigentum und Freiheit sind nach unserem Verbandscredo universelle Menschenrechte, die nicht an Landesgrenzen gebunden sind. Ohne privates Eigentum gibt es in keinem Gemeinwesen der Welt menschliche Freiheit. Diese Tatsache wollen wir in der Dritten Welt genauso praktizieren und verwirklichen wie hierzulande. Auf Ecuador sind wir deshalb gekommen, weil zu diesem Land enge persönliche Beziehungen bestehen und uns die dortigen Verhältnisse bestens vertraut sind.

Wie reagieren die Haus & Grund Mitglieder auf dieses ja nun wirklich einmalige Projekt?

Vor der Fertigstellung und mit Haus & Grund Logo: Das Haus von Ingrid Monaga. Foto: Haus & Grund Ecuador

Leyendecker: Dankenswerterweise sehr spendierfreudig. Dies bezeugt in erfreulicher Weise, dass sie mit unseren Haus & Grund Idealen voll und ganz konform gehen. Es gibt zudem auch Mitglieder, die zugleich aus christlichen Motiven handeln. Frei nach dem berühmten Zitat im Matthäus-Evangelium: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.

Welchen Sinn und Zweck verfolgt der Förderverein im Einzelnen?
Leyendecker: Laut Vereinssatzung geht es darum, für die bedürftige und notleidende Bevölkerung in Ecuador den Grundstückserwerb und Hausbau ideell und finanziell zu unterstützen und zu fördern. Für ein elementares Grundbedürfnis der Ärmsten der Armen soll ein Stück sachbezogene Entwicklungshilfe geleistet werden. Unter dem Motto „menschliche Heimstatt“ soll den mittellosen Obdachlosen zu einem menschenwürdigen Zuhause verholfen werden. Der Förderverein ist selbstlos tätig und hat keine eigenwirtschaftlichen Ziele. Er ist politisch und konfessionell neutral.

Wie sehen die Förderobjekte vor Ort denn ganz konkret aus?
Leyendecker: Alle Häuser sind solide aus Beton-Fertigbauteilen gebaut und bestehen aus drei Zimmern, Küche und Bad. Sie verfügen über Strom-, Wasser- sowie Abwasseranschluss. Eine Heizung ist trotz der extremen Höhe von 2.500 Metern entbehrlich, weil die Zwei- Millionen-Metropole Quito nur ca. 20 Kilometer südlich des Äquators gelegen ist. Im Übrigen lassen sich die Häuser nicht mit unseren strengen Energieeinsparvorschriften vergleichen. Die Bauausführung begleitet immer ein erfahrener Architekt. Als Kennzeichen unserer Förderung tragen die Häuser neben der Eingangstüre das Haus & Grund Logo.

Wie können die Projekte überhaupt von Deutschland aus verwirklicht werden?
Leyendecker: Die Verwirklichung erfolgt in enger Kooperation mit der Kirche (Kurie) von Ecuador, das heißt mit dem Bischof von Quito. Unsere Gewährfrau für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit ist Carmen Vaca, die Finanzdezernentin des Bischofs. Ohne ihren selbstlosen karitativen Einsatz im Dienste der Nächsten wäre unser Projekt von Anfang an überhaupt nicht möglich gewesen. Sie ist die vertrauensvolle Buchhalterin der ein- und ausgehenden Gelder, organisiert in perfekter Weise alle Arbeitseinsätze, kümmert sich um die Grundstücks- und Materialkäufe und wickelt die rechtlichen Probleme ab. Kurzum, sie ist absolute Garantin dafür, dass kein Cent der Gelder verlorengeht, die wir regelmäßig überweisen.

Wer entscheidet darüber, welche Personen ein Haus bekommen?
Leyendecker: Carmen Vaca ist es auch, die dem Bischof die auszuwählenden Personen empfiehlt, deren Einzelschicksale sie genau kennt, weil sie sie schon lange vorher betreut hat, und auch nach dem Bezug der Häuser weiterhin betreut.

Auch im fernen Ecuador eine Marke mit Bekanntheitsgrad: Haus & Grund steht für das Menschenrecht auf Eigentum – überall auf der Welt. Foto: Haus & Grund Ecuador

Aufgrund ihrer aufopfernden Leidenschaft für diejenigen Menschen, die leider auf der Schattenseite des Lebens stehen müssen, ist sie eine Art Mutter Teresa von Quito. Der Bischof vertraut wie wir voll und ganz auf sie und entscheidet entsprechend.

Welche Rechte und Pflichten haben die begünstigten Personen?
Leyendecker: Die ausgewählten Personen erhalten die Objekte schenkungsweise zu Eigentum übertragen, das (wie bei uns) grundbuchrechtlich gesichert ist. Sie müssen für die Instandhaltung und die laufenden Betriebskosten eigenverantwortlich aufkommen. Sie sind nicht befugt, die Objekte zu veräußern. Der Kurie von Quito obliegt die ständige Überwachung. Auch ich selbst besuche – selbstverständlich auf eigene Kosten – von Mal zu Mal die Bewohner, um mir ein Bild davon zu machen, wie sie mit ihren Häusern umgehen.

Wer bekommt denn nun das mittlerweile fünfzehnte Haus?
Leyendecker: Das fünfzehnte Haus ist der 35-jährigen dreifachen Mutter Ingrid Monaga und ihren Kindern zugedacht. Sie arbeitet als Tagelöhnerin in einem Lebensmittelgeschäft. Ihr monatlicher Verdienst beträgt 300 US-Dollar bei einer Arbeitszeit von zehn Stunden pro Tag. Die Familie leidet unter vielen Entbehrungen, weil das Einkommen der Mutter für ihren Lebensunterhalt und den ihrer Kinder bei Weitem nicht ausreicht. Sie hausten bis dato in einem primitiven Verschlag, für den sie 70 US- Dollar im Monat an Miete entrichten mussten.

Wie beurteilt denn das hiesige Finanzamt die Aktivitäten des Fördervereins im fernen Ecuador?
Leyendecker: Das Finanzamt Mainz-Mitte bestätigt im regelmäßigen Turnus, dass unser Förderverein sowohl von der Körperschaftsteuer als auch von der Gewerbesteuer befreit ist, weil er ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinn der Abgabenordnung dient. Diesen Status genießt unser Förderverein seit seiner Gründung im Jahre 2002. Es versteht sich von selbst, dass alle Spender eine Spendenbescheinigung erhalten, die diesen Grundsätzen entspricht.

Welche Resonanz finden die Ziele und Aktivitäten von Haus & Grund Ecuador in der Öffentlichkeit?

Grund zum Feiern: Wieder kann eine arme Familie im „eigenen“ kleinen Häuschen in Würde leben und neue Zukunftshoffnung schöpfen. Foto: Haus & Grund Ecuador

Leyendecker: Erfreulicherweise haben sich auch viele natürliche und juristische Personen außerhalb unseres Landes bzw. unserer Eigentümerschutz-Gemeinschaft unserem Projekt angeschlossen. Auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben den Weg zu uns gefunden, wie etwa Dr. Diego Morejon, der derzeitige Botschafter der Republik Ecuador in Berlin. Die lange Liste umfasst, um nur einige wenige zu nennen, noch weitere namhafte Persönlichkeiten, wie z.B. Herbert Mertin, Justizminister des Landes Rheinland-Pfalz sowie Rainer Brüderle, ehemaliger Minister in Mainz und Berlin und aktueller Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler in Rheinland-Pfalz e.V.

Welchen Wunsch haben Sie für die Zukunft?
Leyendecker: Ich danke allen Spendern und Gönnern sehr herzlich für ihre bisherige Mithilfe. Gleichzeitig bitte ich im Namen der Menschlichkeit darum, uns auch in Zukunft tatkräftig zu unterstützen, damit wir unser Werk erfolgreich und effizient fortsetzen können. Alle Spender werden zudem gebeten, uns ihre Kontaktdaten zu benennen, damit wir ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen können.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe Februar 2018, Seite 32/33


Hilfe für die Ärmsten der Armen: endlich ein schönes Zuhause für Familie Galarza Navarro

Haus & Grund Ecuador konnte dank großzügiger Spenden aus Deutschland den Bezug von Haus Nummer 14 melden.

Einzugsfertig: Die Casa Stuttgart. Foto: Haus & Grund Ecuador

Gute Nachrichten kamen zum Jahresstart aus Quito. In der im Andenhochland gelegenen Hauptstadt von Ecuador konnte die Familie Galarza Navarro ihr neues Zuhause beziehen, die „Casa Stuttgart“. Es ist bereits das 14. Haus, das der Verein Haus & Grund Ecuador e.V. bauen und an notleidende Menschen übergeben konnte.

Es sind immer wieder ergreifende Momente, wenn die Ärmsten der Armen einziehen können. Auch Adriana Margarita Galarza Navarro und ihre Familie waren begeistert und merklich berührt von ihrem (endlich menschenwürdigen) neuen Heim. Voller Dankbarkeit schicken sie nun ein „Gracias“ nach Deutschland – insbesondere nach Mainz und Stuttgart. In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wurde der Verein nicht nur einst aus dem Haus & Grund Landesverband heraus gegründet. Dort laufen auch immer noch die organisatorischen Fäden zusammen. Und Haus & Grund Stuttgart stemmte mit einer Spende den Großteil der Kosten für Haus 14, das deshalb auch nach der baden-württembergischen Landeshauptstadt benannt wurde.

(Im neuen) Zuhause ist es doch am schönsten: Familie Galarza Navarro feierte mit Verwandten und Gästen den Einzug in die „Casa Stuttgart“. Foto: Haus & Grund Ecuador

Die „Casa Stuttgart“ ist hell, freundlich, geräumig und solide gebaut. Damit ist sie kein Vergleich zum bisherigen Zuhause der Familie Galarza Navarro. Die lebte bis zum Umzug in zwei arg baufälligen Räumen mit einer Decke aus Plastik und bloßer Erde als Fußboden. Schlimmer noch als der bauliche Zustand war aber die Lage des Hauses. Um zur Behausung oberhalb des Marktes von San Roque zu kommen, mussten die Familienmitglieder durch einen Stadtteil voller Elend und Kriminalität, wo Gewalt, Vergewaltigungen, Rauschgift und Diebstahl an der Tagesordnung sind.
Ein neues Zuhause gefunden haben in der „Casa Stuttgart“ neben dem Familienoberhaupt Adriana Margarita Galarza Navarro deren Mutter Marcia, die Kinder Odalis (12) und Sara Elizabeth (9) sowie Enkel Carlos Francisco (12), der Sohn der ältesten Tochter Marcia (28).

Die Witwe, die nur die ersten Jahre zur Grundschule gehen konnte, kümmert sich nicht nur um den Haushalt. Die 48-Jährige, die vor fünf Jahren Ehemann Alfonso verloren hat (Magenkrebs), sorgt auch für den Lebensunterhalt der Familie. Dafür wäscht sie nachmittags und am Wochenende Autos und Wäsche.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe Februar 2016, Seite 9


Dank wohltätiger Spenden konnte jetzt bereits Haus Nr. 13 bezogen werden

Tatkräftige Hilfe für die Ärmsten der Armen: Bei Haus & Grund Ecuador, der vom Haus & Grund Landesverband Rheinland-Pfalz ins Leben gerufenen Selbsthilfeorganisation, hat dies Tradition. Dank zahlreicher Spenden konnte in der Hauptstadt Quito jetzt bereits das 13. Haus gebaut und an eine notleidende Familie übergeben werden.

Glücklich im neuen bescheidenen Heim: die 40-jährige Witwe Maria Josefina Vega Toaquiza und ihre jüngeren vier Kinder samt ganz kleiner Enkelin, die ohne ihre leibliche Mutter aufwachsen muss. Foto: Haus & Grund Ecuador

Armen Familien eine menschenwürdige Heimstatt geben – das ist das Ziel des Fördervereins Haus & Grund Ecuador. Ganz aktuell haben wir jetzt Nachricht aus Quito erhalten: Planmäßig konnte ein weiteres Häuschen für eine notleidende Familie fertig gestellt und bezogen werden.

Gesegnet: Das Haus von Witwe Maria Josefina Vega Toaquiza. Foto: Haus & Grund Ecuador

Konkret handelt es sich um das mittlerweile 13. Haus, das aus hiesigen Spendengeldern finanziert wurde. Mit kirchlichem Segen übergeben wurde es an die 40-jährige Witwe Maria Josefina Vega Toaquiza und ihre 5 Kinder im Alter zwischen 9 und 16 Jahren. Auch der mit 21 Jahren älteste Sohn, der eigentlich schon verheiratet war, ist mit seiner kleinen Tochter hier vorübergehend eingezogen, nachdem ihn seine Frau verlassen hatte.

Die ganze Familie lebt von Gelegenheitsjobs, einem aus alten Fahrrädern zusammengebastelten mobilen Verkaufsstand für selbstgemachte Limonade sowie dem Sammeln von Altpapier und Kartonagen. Umso wichtiger, dass sie dank Haus & Grund Ecuador jetzt eine fundierte Chance auf eine bessere Zukunft haben.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe September 2015, Seite 21


Förderverein Haus & Grund für Ecuador e.V.: Dank an viele Unterstützer

Freut sich über die Fertigstellung des Hauses: Familie Vega Toaquiza. Foto: Haus & Grund Ecuador

Zwölf einfache Wohnhäuser konnte der von Haus & Grund Rheinland-Pfalz 2002 gegründete Förderverein in den Außenbezirken der ecuadorianischen Hauptstadt Quito bereits bauen und damit notleidenden Familien eine Heimstatt schaffen. Derzeit ist Haus 13 im Bau, dessen Fertigstellung von der 8-köpfigen Familie Vega Toaquiza (im Bild die Mutter mit einigen ihrer Kinder) bereits sehnsüchtig erwartet wird. Und auch Haus 14 wird es bald geben: Seine Finanzierung hat der rund 20.000 Mitglieder zählende Haus & Grund Ortsverein Stuttgart zugesagt.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Juli 2015, Seite 6

 


Zwölftes Haus von einer bedürftigen Familie bezogen: Handfeste Hilfe für die Ärmsten der Armen

Gute Nachrichten vom anderen Ende der Welt: Dank der großzügigen Spenden von Haus & Grund Mitgliedern aus Rheinland-Pfalz und befreundeten Landesverbänden bzw. Ortsvereinen konnte Haus & Grund Ecuador das nunmehr zwölfte bescheidene Häuschen am Stadtrand von Quito an eine besonders bedürftige Familie übergeben.

Der gemeinnützige Verein Haus & Grund Ecuador e.V. verhilft notleidenden Familien in Quitos Armenvierteln zu einer menschenwürdigen Bleibe. Dazu ist jede Spende herzlich willkommen. Foto: Haus & Grund Ecuador

Seit vielen Jahren lindert der einst auf Anregung des heutigen Ehrenvorsitzenden von Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Dr. Walter Hitschler, gegründete Verein Haus & Grund Ecuador unter dem Motto „Eigentum ist ein Menschrecht“ die Not von Familien in Armenvierteln, wo die Wohnsituation durchaus als „erbärmlich“ bezeichnet werden kann. Vereinsvorsitzender ist von Beginn an Manfred Leyendecker, einst Verbandsdirektor, jetzt Landesverbandsvorsitzender und dank privater Verbindungen auch zum dortigen katholischen Bistum bestens mit der Situation vor Ort in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito vertraut.
Jetzt kommt aus dem von einer Wirtschaftskrise in die nächste taumelnden Andenstaat diese gute Nachricht: Nachdem wir in unserer Dezember-Ausgabe über die Fertigstellung des elften Hauses berichtet hatten, das an eine besonders bedürftige Familie übergeben werden konnte, wurde nun bereits Haus Nummer zwölf fertiggestellt. Hier haben Marcelo Laso (38) und Ehefrau Maria Rodriguez (40) mit ihren vier Kindern Michelle Caterina, Christian, Richard und Tatiana (14, 12, 10 und 8 Jahre alt) endlich eine menschwürdige Bleibe gefunden (siehe Foto).
Damit die handfeste Hilfe für die Ärmsten der Armen weitergehen kann, ist Haus & Grund Ecuador e.V. auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Diese können übrigens beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden – also Absenderangaben bei der (gerne großzügigen!) Überweisung nicht vergessen!

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe August 2014, Seite 9


Dank der Spenden zahlreicher Unterstützer: Haus & Grund Ecuador e.V. hilft den Ärmsten der Armen

Das im Bau befindliche zwölfte Haus in Ecuador. Foto: Haus & Grund Ecuador

Das Dutzend ist fast voll: Der Förderverein Haus & Grund Ecuador baut derzeit in Quito das zwölfte Haus für eine bedürftige Familie. Es wird wohl im Lauf des Sommers fertiggestellt und bezogen werden können. Wer einziehen soll, steht ebenfalls schon fest: Marcelo Laso, seine Frau Maria Rodríguez und ihre vier Kinder Michelle Caterina (14), Christian (12), Richard (10) und Tatiana (8) freuen sich sehr auf ihr neues Heim.

Quelle: Mitgliedermagazin Haus & Grund Rheinland-Pfalz, Ausgabe Juli 2014, Seite 7

Ihre Spende kommt an!

Wir sammeln Geld zum Bau von menschenwürdigen Unterkünften armer Familien in Quito.

Mainzer Volksbank eG
Kontonummer: 522 061 019
BLZ: 551 900 00
IBAN: DE15 5519 0000 0522 0610 19
BIC: MVBMDE 55

Das Finanzamt Mainz-Mitte hat bescheinigt, dass der Verein gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Abgabenordnung dient. Somit können Geldzuwendungen, die auf Wunsch gerne schriftlich bestätigt werden, im Rahmen der Einkommensteuererklärung abgesetzt werden.

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Personalien anzugeben, wenn Sie uns eine Spende leisten. Damit können wir Ihnen unverzüglich eine Spendenbescheinigung ausstellen.